31 May 2016

Die wirtschaftliche Neugründung bei Verwendung von Börsenmänteln und ihre registerrechtlichen Voraussetzungen

KWM Partner Dr. Franz Schaefer (München) und KWM Counsel Dr. Sandra Link (Frankfurt) haben gemeinsam mit Dr. Dirk Steiner (Notar in München) einen Aufsatz zur praxisrelevanten Thematik der wirtschaftlichen Neugründung von Börsenmänteln veröffentlicht (DStR 2016, 1166-1169). Die Abhandlung gibt gleichzeitig einen persönlichen Erfahrungsbericht der Autoren wieder, da es diesen gelungen ist, für einen großen chinesischen Mandanten, die Sino-German Ecopark Gruppe – einem Joint Venture unter der Schirmherrschaft der chinesischen Zentral- und der deutschen Bundesregierung – die Aktivschaltung eines Börsenmantels in der Praxis im Rahmen eines Pilotprojekts erstmals erfolgreich umzusetzen.

Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an einer börsennotierten Aktiengesellschaft, die ihr operatives Geschäft aufgegeben hat (Börsenmantel), wird von vielen kommerziell ausgerichteten Agenturen als im Vergleich zu einem Erstbörsengang (IPO) erleichterte Alternative eines schnellen Börsenlistings dargestellt. Ein solches Vorgehen ist aber so gut wie immer mit einer wirtschaftlichen Neugründung des Mantels verbunden. Da nach der Erfahrung der Verfasser einige Handelsregister auf derartige zugegebenermaßen komplexer ausgestaltete Sachverhalte mit großer Zurückhaltung und Unsicherheit reagieren, befasst sich der nachfolgende Beitrag damit, welche insbesondere registerrechtlichen Voraussetzungen mit der wirtschaftlichen Neugründung von Börsenmänteln verbunden sind.

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