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Chinas Automobilsektor: Auswirkungen der Aufhebung von Beschränkungen für ausländische Beteiligungen

Haben ausländische Autohersteller eine Zukunft auf dem chinesischen Markt?

Die nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) gab am 17. April 2018 bekannt, dass die Grenzen für ausländische Beteiligungen an Autoherstellern im Rahmen einer fünfjährigen Übergangszeit auslaufen werden. Die Liberalisierung wird in Bezug auf Nutzfahrzeuge im Jahr 2020 und auf Personenkraftwagen im Jahr 2022 erfolgen. Darüber hinaus werden auch die Vorschriften, die ausländischen Autoherstellern derzeit die Gründung von mehr als zwei Joint Ventures in China verbieten, im Jahr 2022 außer Kraft gesetzt. Nach der 5-jährigen Übergangszeit werden alle Beschränkungen für ausländische Investitionen im Automobilsektor aufgehoben. 

Chinas Lockerung der Beschränkungen für ausländische Investitionen in der Automobilindustrie wird den internationalen Autoherstellern theoretisch einen besseren Zugang zum größten Automobilmarkt der Welt ermöglichen und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen. Tatsächlich könnte es jedoch sein, dass Chinas Führung glaubt, dass die Hersteller des Landes in der Lage sein werden, in einer von neuen Energie- und Smartautos dominierten Welt zu konkurrieren. Stehen die ausländischen Hersteller also vor einer neuen Ära oder ist dies eine trügerische Hoffnung? 


Um den gesamten Artikel (englische Version) von Mark Schaub und Atticus Zhao zu lesen, klicken Sie bitte hier.


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